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Bundesligatippspiel
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Titel: Re: Bundesligatippspiel - 27-11-2010 12:40
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Auf den Fussballplätzen geht es oft schon sehr rustikal zu, um es mal im normalen Tonfall zu beschreiben. Da werden sich Beleidigungen an den Kopf geworfen, da wird geschoben, gezerrt und seit neuestem auch gefurzt. Naja, so neu ist das eigentlich auch wieder nicht. Eigentlich lassen wir Männer unsere Duftnote schon überall auf dem Platz stehen, nach dem Motto: Alles raus, was keine Miete zahlt. Ist ja auch richtig und wird von den Ärzten sogar empfohlen, nicht alles aufsparen und in sich reinverdrücken, sondern raus damit. Und wen stört das schon in der freien Natur, sprich auf dem Fussballplatz. Natürlich, den Schiedsrichter…
Beim Spiel Charlton Villa und International Manchester in einer englischen Liga musste ein Elfmeter wiederholt werden, da ein Gegenspieler den Schützen durch ein merkwürdiges Geräusch, was alle Umherstehenden als lauten Furz interpretierten, so von seiner Schusskonzentration abgelenkt hatte, dass der Spieler von Manchester den Elfmeter gleich mal in den heiligen Himmel von Stretford´s Turn Moss versemmelte. Für mich ist die Sache eigentlich klar: England und verwandelter Elfmeter, das passt einfach nicht! Nicht so für den Schiedsrichter. Der ließ den Elfmeter wegen des Furzes gleich mal wiederholen und zeigte dem vermeintlichen Spieler mit den Verdauungsstörungen noch dazu die gelbe Karte. Anschließend beschwerten sich noch einige Spieler beim Schiedsrichter über diese etwas kuriose Regelauslegung und stellten in Frage, dass ihr Teamkollege wirklich gepupst haben sollte. Um es kurz zu machen, zwei Spieler bekamen die rote Karte, der \'Übeltäter\' Gelb-Rot und der Verein eine Geldstrafe von 97 Pfund, wegen des Gebrauchs von unanständigen Ausdrücken! So nennt man also einen Furz in der Schiedsrichtersprache…
Beim Spiel Charlton Villa und International Manchester in einer englischen Liga musste ein Elfmeter wiederholt werden, da ein Gegenspieler den Schützen durch ein merkwürdiges Geräusch, was alle Umherstehenden als lauten Furz interpretierten, so von seiner Schusskonzentration abgelenkt hatte, dass der Spieler von Manchester den Elfmeter gleich mal in den heiligen Himmel von Stretford´s Turn Moss versemmelte. Für mich ist die Sache eigentlich klar: England und verwandelter Elfmeter, das passt einfach nicht! Nicht so für den Schiedsrichter. Der ließ den Elfmeter wegen des Furzes gleich mal wiederholen und zeigte dem vermeintlichen Spieler mit den Verdauungsstörungen noch dazu die gelbe Karte. Anschließend beschwerten sich noch einige Spieler beim Schiedsrichter über diese etwas kuriose Regelauslegung und stellten in Frage, dass ihr Teamkollege wirklich gepupst haben sollte. Um es kurz zu machen, zwei Spieler bekamen die rote Karte, der \'Übeltäter\' Gelb-Rot und der Verein eine Geldstrafe von 97 Pfund, wegen des Gebrauchs von unanständigen Ausdrücken! So nennt man also einen Furz in der Schiedsrichtersprache…
Titel: Re: Bundesligatippspiel - 01-12-2010 20:30
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Kurios finde ich auch den Verlauf von
KSV Hessen Kassel
1962 / 1963:
Oberliga Süd (damals höchste Spielklasse)
1963 / 1964:
Meister Regionalliga Süd (Nach Gründung der Bundesliga zweithöchste Spielklasse)
scheiterten in den Aufstiegsspielen an Hannover 96
1964 / 1965-
1973 / 1974:
Regionalliga Süd
1974 / 1975-
1979 / 1980:
Amateurliga Hessen (drittklassig) 1980 Meister
1980 / 1981:
2. Bundesliga Süd (4. Platz und damit Qualifikation zur eingleisigen 2. Bundesliga)
1981 / 1982-
1986 / 1987:
2. Bundesliga (4.Plätze 1982/83, 1983/1984, 1984/1985)
Für den Verein und seine Anhänger besonders traumatisch war dabei das Jahr 1985: Vor dem letzten Spieltag war Hessen Kassel noch Tabellenführer, musste jedoch beim Tabellenzweiten 1. FC Nürnberg auswärts spielen. Mit der 0:2 Niederlage rutschte der KSV erneut auf den vierten Tabellenplatz ab und verpasste damit zum dritten Mal hintereinander knapp den Bundesligaaufstieg.
1987 / 1988-
1988 / 1989:
Oberliga Hessen (drittklassig) 1989 Meister
1989 / 1990:
2. Bundesliga
1990 / 1991-
1993 / 1994:
Oberliga Hessen 1991 Meister (scheitern in der Aufstiegsrunde)
1993 Konkurs
Nachfolgeverein FC Hessen Kassel durfte in der Oberliga Hessen weiterspielen
1994 Qualifikation zur neuen Regionalliga Süd
1994 / 1995-
1996 / 1997:
Regionalliga Süd (drittklassig)
1997 Bankrott
1997 / 1998-
1998 / 1999:
Neugründung KSV Hessen Kassel, Einstufung in der Kreisliga (8. Klasse)
1999 / 2000:
Bezirksliga (7.Klasse)
2000 / 2001:
Landesliga (6.Klasse)
2001 / 2002:
Verbandsliga (5. Klasse)
2002 / 2003-
2005 / 2006:
Oberliga Hessen (viertklassig)
2006 Meister
2006 / 2007-
2007 / 2008:
Regionalliga Süd (drittklassig)
2008 / 2009-
bis heute
Regionalliga Süd (viertklassig, Einführung 3. Liga)
Zur Zeit klarer Tabellenführer mit 7 Punkten Vorsprung
KSV Hessen Kassel
1962 / 1963:
Oberliga Süd (damals höchste Spielklasse)
1963 / 1964:
Meister Regionalliga Süd (Nach Gründung der Bundesliga zweithöchste Spielklasse)
scheiterten in den Aufstiegsspielen an Hannover 96
1964 / 1965-
1973 / 1974:
Regionalliga Süd
1974 / 1975-
1979 / 1980:
Amateurliga Hessen (drittklassig) 1980 Meister
1980 / 1981:
2. Bundesliga Süd (4. Platz und damit Qualifikation zur eingleisigen 2. Bundesliga)
1981 / 1982-
1986 / 1987:
2. Bundesliga (4.Plätze 1982/83, 1983/1984, 1984/1985)
Für den Verein und seine Anhänger besonders traumatisch war dabei das Jahr 1985: Vor dem letzten Spieltag war Hessen Kassel noch Tabellenführer, musste jedoch beim Tabellenzweiten 1. FC Nürnberg auswärts spielen. Mit der 0:2 Niederlage rutschte der KSV erneut auf den vierten Tabellenplatz ab und verpasste damit zum dritten Mal hintereinander knapp den Bundesligaaufstieg.
1987 / 1988-
1988 / 1989:
Oberliga Hessen (drittklassig) 1989 Meister
1989 / 1990:
2. Bundesliga
1990 / 1991-
1993 / 1994:
Oberliga Hessen 1991 Meister (scheitern in der Aufstiegsrunde)
1993 Konkurs
Nachfolgeverein FC Hessen Kassel durfte in der Oberliga Hessen weiterspielen
1994 Qualifikation zur neuen Regionalliga Süd
1994 / 1995-
1996 / 1997:
Regionalliga Süd (drittklassig)
1997 Bankrott
1997 / 1998-
1998 / 1999:
Neugründung KSV Hessen Kassel, Einstufung in der Kreisliga (8. Klasse)
1999 / 2000:
Bezirksliga (7.Klasse)
2000 / 2001:
Landesliga (6.Klasse)
2001 / 2002:
Verbandsliga (5. Klasse)
2002 / 2003-
2005 / 2006:
Oberliga Hessen (viertklassig)
2006 Meister
2006 / 2007-
2007 / 2008:
Regionalliga Süd (drittklassig)
2008 / 2009-
bis heute
Regionalliga Süd (viertklassig, Einführung 3. Liga)
Zur Zeit klarer Tabellenführer mit 7 Punkten Vorsprung
Titel: Re: Bundesligatippspiel - 10-12-2010 15:48
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Es ist schon bitter, wenn man gerade einen Glücksmoment hat und genau in diesem Moment ganz hart zurück auf den Boden der Tatsachen geholt wird. Passiert ist das einem gewissen Mark Poulton, der als Trainer gerade von der Bank aus das Cupspiel seines Clubs Chichester City gegen Redhill beobachtete und sich nichtsahnend über die 2:1 Führung seiner Mannschaft freute. Doch seine Freude währte nicht lange, denn als bei ihm das Handy klingelte und Klubdirektor Gary Walker am Apparat war, verging im schnell das Lachen…
Es war Direktor Gary Walker, er entschuldigte sich für die Störung und teilte mir mit, dass der Klub ab sofort ohne mich plane. (Mark Poulton, Ex-Trainer von Chichester City, erzählt von dem Telefongespräch)
So schnell kann es also gehen! Man hat gerade ein erfolgreiches Spiel am laufen, Glückshormone werden ausgeschüttet und man macht sich schon Gedanken, was man in den nächsten Pokalrunden für große Pokalabende feiern könnte. Und was passiert? Die Klubführung kann nicht einmal das Ende des Spiels abwarten und greift zu modernen Telekommunikationsmitteln, denn damit kann man wunderbar still und leise während eines Spiels den Trainer entlassen. Das ist sozusagen die neumodische Art einer Kündigung im Fussball, zwar unschön und nicht ganz sauber, aber sehr bequem für die Klubführung. Ich stelle mir jetzt gerade die Frage, was eigentlich passiert, wenn man den Torwart während des Spiels feuert? Geht der dann einfach heim?
Tja, als Trainer sollte man heutzutage auf alles vorbereitet sein, vor allem dann, wenn man in einem Klub mit einem verrückten Management angestellt ist. Mark Poulton weiß nicht genau ob er froh oder traurig sein soll über seine Entlassung…
Ich bin wohl der erste Trainer in der Fussballgeschichte, der mitten in einem Spiel gefeuert wird. Ich kann es nicht glauben. Bei diesem Klub geht alles drunter und drüber. (Mark Poulton, Ex-Trainer von Chichester City)
Mit einem hat er Recht. Bei diesem Klub ist wirklich das große Chaos ausgebrochen und niemand weiß eigentlich so genau warum und wieso. Mit seiner anderen Aussage, dass er der erste Trainer sei, der mitten in einem Spiel gefeuert worden ist, hat er dafür aber Unrecht. Anscheinend hat er nicht mitbekommen, dass auch außerhalb von England Fussball gespielt wird, denn sonst wäre ihm sicher gleich die Geschichte von Fortuna Kölns Trainer Toni Schumacher, der im Jahr 1999 beim Zweitligaspiel Fortuna Köln gegen den SV Waldhof Mannheim von Präsident Jean Löring in der Halbzeitpause mit den aussagekräftigen Worten „Hau app in de Eiffel. Du määs minge Verein kapott. Du häss he nix mie zu sare, du Wichser“ entlassen wurde. Nun gut, per Telefon war diese Entlassung jetzt nicht, aber während des Spiels war es schon…
Ach ja, liebe Präsidenten und Hobbypräsidenten, Entlassungen während eines Spiels rentieren sich nicht. Fortuna Köln verlor das Spiel 1:5 (Halbzeit 0:2), Chichester City verlor das Spiel am Ende noch mit 2:4 und ist jetzt aus dem Pokal ausgeschieden und steht noch dazu ohne Trainer und mit einem ramponierten Ruf da…
Es war Direktor Gary Walker, er entschuldigte sich für die Störung und teilte mir mit, dass der Klub ab sofort ohne mich plane. (Mark Poulton, Ex-Trainer von Chichester City, erzählt von dem Telefongespräch)
So schnell kann es also gehen! Man hat gerade ein erfolgreiches Spiel am laufen, Glückshormone werden ausgeschüttet und man macht sich schon Gedanken, was man in den nächsten Pokalrunden für große Pokalabende feiern könnte. Und was passiert? Die Klubführung kann nicht einmal das Ende des Spiels abwarten und greift zu modernen Telekommunikationsmitteln, denn damit kann man wunderbar still und leise während eines Spiels den Trainer entlassen. Das ist sozusagen die neumodische Art einer Kündigung im Fussball, zwar unschön und nicht ganz sauber, aber sehr bequem für die Klubführung. Ich stelle mir jetzt gerade die Frage, was eigentlich passiert, wenn man den Torwart während des Spiels feuert? Geht der dann einfach heim?
Tja, als Trainer sollte man heutzutage auf alles vorbereitet sein, vor allem dann, wenn man in einem Klub mit einem verrückten Management angestellt ist. Mark Poulton weiß nicht genau ob er froh oder traurig sein soll über seine Entlassung…
Ich bin wohl der erste Trainer in der Fussballgeschichte, der mitten in einem Spiel gefeuert wird. Ich kann es nicht glauben. Bei diesem Klub geht alles drunter und drüber. (Mark Poulton, Ex-Trainer von Chichester City)
Mit einem hat er Recht. Bei diesem Klub ist wirklich das große Chaos ausgebrochen und niemand weiß eigentlich so genau warum und wieso. Mit seiner anderen Aussage, dass er der erste Trainer sei, der mitten in einem Spiel gefeuert worden ist, hat er dafür aber Unrecht. Anscheinend hat er nicht mitbekommen, dass auch außerhalb von England Fussball gespielt wird, denn sonst wäre ihm sicher gleich die Geschichte von Fortuna Kölns Trainer Toni Schumacher, der im Jahr 1999 beim Zweitligaspiel Fortuna Köln gegen den SV Waldhof Mannheim von Präsident Jean Löring in der Halbzeitpause mit den aussagekräftigen Worten „Hau app in de Eiffel. Du määs minge Verein kapott. Du häss he nix mie zu sare, du Wichser“ entlassen wurde. Nun gut, per Telefon war diese Entlassung jetzt nicht, aber während des Spiels war es schon…
Ach ja, liebe Präsidenten und Hobbypräsidenten, Entlassungen während eines Spiels rentieren sich nicht. Fortuna Köln verlor das Spiel 1:5 (Halbzeit 0:2), Chichester City verlor das Spiel am Ende noch mit 2:4 und ist jetzt aus dem Pokal ausgeschieden und steht noch dazu ohne Trainer und mit einem ramponierten Ruf da…
Titel: Re: Bundesligatippspiel - 17-12-2010 12:53
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Den Dänen sagt man im Allgemeinen ein eher kuscheliges Wesen nach. Stig Tøfting muss allerdings gerade vor der Tür gewesen sein, als der Nationalcharakter vergeben wurde.
Im Juli 2002 schlug der kahlköpfige Mittelfeldspieler anlässlich einer Feier im Kopenhagener Café »Ketchup« über die Stränge und quittierte die Aufforderung eines Kellners, seine lallenden Gesänge auf eine erträgliche Lautstärke zu reduzieren, mit einer Kopfnuss.
Auf der anschließenden Flucht über Tische und Bänke verpasste Tøfting dem Türsteher einen Schlag ins Gesicht, wenige hundert Meter weiter blieb ein weiterer Widersacher auf der Strecke.
Im Juli 2002 schlug der kahlköpfige Mittelfeldspieler anlässlich einer Feier im Kopenhagener Café »Ketchup« über die Stränge und quittierte die Aufforderung eines Kellners, seine lallenden Gesänge auf eine erträgliche Lautstärke zu reduzieren, mit einer Kopfnuss.
Auf der anschließenden Flucht über Tische und Bänke verpasste Tøfting dem Türsteher einen Schlag ins Gesicht, wenige hundert Meter weiter blieb ein weiterer Widersacher auf der Strecke.
Titel: Re: Bundesligatippspiel - 25-12-2010 19:41
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Modernste Chirurgie-Technik hat eine geheime Gravur im Pokal für den schwedischen Fußball-Meister an den Tag gebracht. Wie die Medien in Stockholm berichteten, hatte ein inzwischen verstorbener Goldschmied auf die verschlossene Innenseite des Pokals \\\\\\\"Djurgarden ist am besten\\\\\\\" eingraviert.
Dies habe er wohl zu Ehren seines Stockholmer Lieblingsklubs getan. Nach jahrelangen Gerüchten sorgte eine Untersuchung mit einer Mini-Kamera durch einen Arzt der schwedischen Nationalmannschaft jetzt für Klarheit.
An der Außenseite der Trophäe wird jedes Jahr der Name des jeweiligen Titelträgers eingraviert.
Ein Sprecher des Fußballverbandes SFF erklärte, man werde die unerwünschte Inschrift wieder entfernen.
Ausdrücklich gebeten darum hatte auch der ehemalige UEFA-Präsident Lennart Johansson, nach dem der Pokal benannt ist.
Johansson ist Anhänger des Djurgarden-Lokalrivalen AIK Stockholm.
Dies habe er wohl zu Ehren seines Stockholmer Lieblingsklubs getan. Nach jahrelangen Gerüchten sorgte eine Untersuchung mit einer Mini-Kamera durch einen Arzt der schwedischen Nationalmannschaft jetzt für Klarheit.
An der Außenseite der Trophäe wird jedes Jahr der Name des jeweiligen Titelträgers eingraviert.
Ein Sprecher des Fußballverbandes SFF erklärte, man werde die unerwünschte Inschrift wieder entfernen.
Ausdrücklich gebeten darum hatte auch der ehemalige UEFA-Präsident Lennart Johansson, nach dem der Pokal benannt ist.
Johansson ist Anhänger des Djurgarden-Lokalrivalen AIK Stockholm.
Titel: Re: Bundesligatippspiel - 31-12-2010 12:40
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Am 3. September 1989 stand Roberto Rojas (Deportivo Colo-Colo) im chilenischen Tor beim entscheidenden Qualifikationsspiel für die WM in Italien. Im Maracanã-Stadion spielte Chile gegen Brasilien. Bei einer Niederlage wäre Chile nicht für die WM qualifiziert gewesen. Etwa in der 67. Spielminute flog ein Feuerwerkskörper von den Zuschauerrängen auf das Spielfeld. Rojas fiel zu Boden und hielt sich den blutenden Kopf. Er wurde vom Platz getragen; seine Teamkameraden weigerten sich weiterzuspielen – das Match wurde abgebrochen.
Ein Video bewies später, dass der Feuerwerkskörper Rojas gar nicht getroffen hatte. Seine blutende Verletzung hatte er sich mit einem für diesen Zweck im Torwarthandschuh auf den Platz geschmuggelten kleinen Skalpell selbst beigebracht. Die FIFA wertete das Spiel mit 2:0 für Brasilien, Chile war somit nicht für die WM 1990 qualifiziert. Für die WM 1994 in den USA wurde Chile gesperrt; der chilenische Fußballverband wurde mit einer Strafe von 100.000 Schweizer Franken belegt. Rojas erhielt eine Sperre auf Lebenszeit. Nachdem der Torhüter zunächst geleugnet hatte, gestand er im Mai 1990 seine Intrige. 2001 wurde seine Sperre nach einem Gnadengesuch aufgehoben.
Ein Video bewies später, dass der Feuerwerkskörper Rojas gar nicht getroffen hatte. Seine blutende Verletzung hatte er sich mit einem für diesen Zweck im Torwarthandschuh auf den Platz geschmuggelten kleinen Skalpell selbst beigebracht. Die FIFA wertete das Spiel mit 2:0 für Brasilien, Chile war somit nicht für die WM 1990 qualifiziert. Für die WM 1994 in den USA wurde Chile gesperrt; der chilenische Fußballverband wurde mit einer Strafe von 100.000 Schweizer Franken belegt. Rojas erhielt eine Sperre auf Lebenszeit. Nachdem der Torhüter zunächst geleugnet hatte, gestand er im Mai 1990 seine Intrige. 2001 wurde seine Sperre nach einem Gnadengesuch aufgehoben.
Titel: Re: Bundesligatippspiel - 08-01-2011 14:00
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Gelbe Karten haben ja prinzipiell den Sinn, Rüpel auf dem Platz zu fairerem Spiel anzuhalten. Am Rumänen Viorel Ganea muss der erzieherische Zweck vorbeigegangen sein. Schon verwarnt, schlug er einem Gegenspieler in Sichtweite des Linienrichters in den Magen. Ganea sah Rot. In einem Bewusstseinstadium nahe der Tollwut packte er daraufhin den Mann an der Linie am Hals und musste von vier bewaffneten Polzisten abgeführt werden.
Der rumänische Verband sperrte Ganea daraufhin für 22 Spiele und belegte ihn mit einer Strafe von umgerechnet 4.400€.
Der rumänische Verband sperrte Ganea daraufhin für 22 Spiele und belegte ihn mit einer Strafe von umgerechnet 4.400€.
Titel: Re: Bundesligatippspiel - 17-01-2011 20:12
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Jürgen Klopp hat in einem humorvollen Interview mit Sport-Kabarettist Arnd Zeigler einmal mehr seine Schlagfertigkeit unter Beweis gestellt. \"Ich weiß auch nicht, ob ich noch der richtige Mann für Borussia Dortmund bin\", erklärt der BVB-Trainer angesprochen auf die aktuelle Tabellenkonstellation.
Borussia Dortmund hatte soeben Hannover 96 mit 4:0 auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, da stand \"Kloppo\" mit Zeigler auch schon in der Mixed Zone zu einem äußerst kuriosen Interview bereit. Auf ungewöhnliche Fragen folgten ungewöhnliche Antworten.
Hier das Interview im Wortlaut:
Frage: Herr Klopp, nach elf Spieltagen auf Augenhöhe mit Mainz und Frankfurt, das kann wohl kaum der Anspruch von Borussia Dortmund sein.
Jürgen Klopp: \"Ja, das ist ein Problem. Die Mannschaft hält sich einfach nicht an die Vorgaben. Es ist schwierig, da noch durchzudringen. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, ob ich noch der Richtige bin. Das muss ich diese Woche mal kritisch hinterfragen. Allerdings spielen Mainz und Frankfurt auch keine Übersaison. Insofern ist es nicht ungewöhnlich, dass sie uns so auf den Pelz rücken.\"
Frage: Das war hier in Hannover auf dem Papier zwar ein glatter Sieg mit 4:0, aber der BVB hat phasenweise wie eine Auswärtsmannschaft gespielt. Das kann dem Trainer nicht gefallen haben.
Klopp: \"Nein und ich bin deshalb in der Halbzeit auch sehr laut geworden. Es ist nicht unser Anspruch, so aufzutreten. Das war einfach schlecht. Wir können froh sein, dass wir noch gewonnen haben. Ich kann\'s aber nicht ändern, denn wir haben ja nur diese Spieler. Für den Transfermarkt haben wir kein Geld. Ich bin im Moment ein bisschen ratlos.\"
Frage: Ihr Torwart Roman Weidenfeller ist weit über 29. Ist dieser Altersschnitt auch ein Problem?
Klopp: \"Ich denke, Roman hat das heute ganz gut gemacht. Wenn man ihn morgens nach dem Aufstehen sieht, da gibt er schon ein schreckliches Bild ab. Aber auch da besteht keine Chance, etwas zu ändern. Da müssen wir ihn jetzt eben mit durchschleppen. Dementsprechend müssen wir ihn uns ab und zu einfach schönsaufen.\"
Frage: Er hat nach dem 4:0 jubelnd das Tor verlassen, sein Tor also alleine gelassen. Spielt da die Mannschaft schon gegen den Trainer?
Klopp: \"Möglich, möglich. Ich muss mir die Bilder nochmal angucken. Ich habe ehrlich gesagt auch keine Worte mehr. Das war schon ernüchternd.\"
Frage: Ein verdienter Spieler wie Lothar Sippel (45 Jahre alter Ex-BVB-Stürmer, Anm. d. Redaktion) war wieder nicht im Kader. Ist das sportlich überhaupt erklärbar?
Klopp: \"Lothar und ich kennen uns ja schon lange. Wir haben zusammen in der Hessen-Auswahl gespielt - das heißt, er meistens vorne im Sturm mit Dieter Hecking und ich saß draußen auf der Bank. Ich wusste immer, wenn ich ihn mal als Spieler habe, dann werde ich ihm das zurückzahlen. Und das mache ich jetzt.\"
Borussia Dortmund hatte soeben Hannover 96 mit 4:0 auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, da stand \"Kloppo\" mit Zeigler auch schon in der Mixed Zone zu einem äußerst kuriosen Interview bereit. Auf ungewöhnliche Fragen folgten ungewöhnliche Antworten.
Hier das Interview im Wortlaut:
Frage: Herr Klopp, nach elf Spieltagen auf Augenhöhe mit Mainz und Frankfurt, das kann wohl kaum der Anspruch von Borussia Dortmund sein.
Jürgen Klopp: \"Ja, das ist ein Problem. Die Mannschaft hält sich einfach nicht an die Vorgaben. Es ist schwierig, da noch durchzudringen. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, ob ich noch der Richtige bin. Das muss ich diese Woche mal kritisch hinterfragen. Allerdings spielen Mainz und Frankfurt auch keine Übersaison. Insofern ist es nicht ungewöhnlich, dass sie uns so auf den Pelz rücken.\"
Frage: Das war hier in Hannover auf dem Papier zwar ein glatter Sieg mit 4:0, aber der BVB hat phasenweise wie eine Auswärtsmannschaft gespielt. Das kann dem Trainer nicht gefallen haben.
Klopp: \"Nein und ich bin deshalb in der Halbzeit auch sehr laut geworden. Es ist nicht unser Anspruch, so aufzutreten. Das war einfach schlecht. Wir können froh sein, dass wir noch gewonnen haben. Ich kann\'s aber nicht ändern, denn wir haben ja nur diese Spieler. Für den Transfermarkt haben wir kein Geld. Ich bin im Moment ein bisschen ratlos.\"
Frage: Ihr Torwart Roman Weidenfeller ist weit über 29. Ist dieser Altersschnitt auch ein Problem?
Klopp: \"Ich denke, Roman hat das heute ganz gut gemacht. Wenn man ihn morgens nach dem Aufstehen sieht, da gibt er schon ein schreckliches Bild ab. Aber auch da besteht keine Chance, etwas zu ändern. Da müssen wir ihn jetzt eben mit durchschleppen. Dementsprechend müssen wir ihn uns ab und zu einfach schönsaufen.\"
Frage: Er hat nach dem 4:0 jubelnd das Tor verlassen, sein Tor also alleine gelassen. Spielt da die Mannschaft schon gegen den Trainer?
Klopp: \"Möglich, möglich. Ich muss mir die Bilder nochmal angucken. Ich habe ehrlich gesagt auch keine Worte mehr. Das war schon ernüchternd.\"
Frage: Ein verdienter Spieler wie Lothar Sippel (45 Jahre alter Ex-BVB-Stürmer, Anm. d. Redaktion) war wieder nicht im Kader. Ist das sportlich überhaupt erklärbar?
Klopp: \"Lothar und ich kennen uns ja schon lange. Wir haben zusammen in der Hessen-Auswahl gespielt - das heißt, er meistens vorne im Sturm mit Dieter Hecking und ich saß draußen auf der Bank. Ich wusste immer, wenn ich ihn mal als Spieler habe, dann werde ich ihm das zurückzahlen. Und das mache ich jetzt.\"
Titel: Re: Bundesligatippspiel - 23-01-2011 13:27
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Der ungekrönte König der tragischen Elfmeter-Helden ist Martin Palermo. Im Gruppenspiel der Copa América 1999 gegen Kolumbien verschießt der Argentinier nicht einen, nicht zwei, sondern gleich drei Elfmeter. Das Spiel endet 3:0 für Kolumbien, dessen Fans Palermo noch lange nach dem Schlusspfiff mit Sprechchören feiern. Einmal Latte, einmal drüber, einmal gehalten - damit schafft er es sogar ins Guinness-Buch der Rekorde.
Titel: Re: Bundesligatippspiel - 30-01-2011 20:43
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Es heißt immer, dass man nur eine Ausrede nötig hat hat, wenn man etwas verbrochen hat. Das stimmt auch, denn sonst müsste man sich ja gar nicht die Mühe machen und irgendeine Geschichte erfinden. Im Normalfall überlegt man sich auch gut, was man sagt und so sind die Chancen, dass eine Ausrede glaubhaft wirkt, sehr gut. Wenn man allerdings besonders glaubhaft rüberkommen will und gleichzeitig die letzten grauen Hirnzellen auf der Party in der letzten Nacht gelassen hat, dann schaltet man gleich mal die Polizei ein.
Ein brasilianischer Mittelfeldspieler mit dem Künstlernamen Somália hat dies getan, um sein alkoholbedingtes Fehlen beim morgendlichen Training bei seinem Club Botafogo zu rechtfertigen. In Wahrheit jedoch verbrachte er die ganze Nacht mit Freunden und dem ein oder anderen Drink in bzw. vor seiner Wohnung…
Der Polizei vertraute er am nächsten Morgen an, dass er Opfer einer Entführung geworden sei und genau 2 Stunden festgehalten worden sei. Für Polizisten in Brasilien sind Entführungsfälle von Prominenten oder Fussballern nichts neues, jedoch kam ihnen diese Geschichte, die sie da aufgetischt bekamen, schon sehr spanisch vor. Und so schauten sie kurzerhand in die vor seinem Haus installierten Überwachungskameras und konnten außer einer Party und einem fröhlichen Somália nichts entdecken. Ja, bis auf die Tatsache, dass das vermeintliche Entführungsopfer 5 Stunden nach Ende der Party mit einem gewaltigen Kater und ziemlich verschlafen aus seiner eigenen Wohnung spaziert kam.
Ein brasilianischer Mittelfeldspieler mit dem Künstlernamen Somália hat dies getan, um sein alkoholbedingtes Fehlen beim morgendlichen Training bei seinem Club Botafogo zu rechtfertigen. In Wahrheit jedoch verbrachte er die ganze Nacht mit Freunden und dem ein oder anderen Drink in bzw. vor seiner Wohnung…
Der Polizei vertraute er am nächsten Morgen an, dass er Opfer einer Entführung geworden sei und genau 2 Stunden festgehalten worden sei. Für Polizisten in Brasilien sind Entführungsfälle von Prominenten oder Fussballern nichts neues, jedoch kam ihnen diese Geschichte, die sie da aufgetischt bekamen, schon sehr spanisch vor. Und so schauten sie kurzerhand in die vor seinem Haus installierten Überwachungskameras und konnten außer einer Party und einem fröhlichen Somália nichts entdecken. Ja, bis auf die Tatsache, dass das vermeintliche Entführungsopfer 5 Stunden nach Ende der Party mit einem gewaltigen Kater und ziemlich verschlafen aus seiner eigenen Wohnung spaziert kam.
