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Bundesligatippspiel
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Titel: Re: Bundesligatippspiel - 03-02-2012 14:38
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Der Fußball hat ja schon viele kuriose Geschichten hervorgebracht. Und manchmal übertrifft er sich einfach selbst. Für diese Partie zwischen Santa Fe und dem FC Bogota trifft dies jedenfalls definitiv zu.
Die beiden kolumbianischen Teams hatten ein Testspiel vereinbart.
Nach nur drei Minuten legte Santa Fes Keeper Camilo Vargas einen gegnerischen Angreifer im Sechzehner und Schiedsrichter Mario Herrera zeigte auf den Punkt.
Die Spieler von Santa Fe bedrängten den Unparteiischen dermaßen, so dass dieser German Centurion die Gelbe Karte zeigte. Der Spieler packte Herrera dann am Arm und sah umgehend die Gelb-Rote Karte. Die Mitspieler fanden das weniger toll und redeten wild auf Herrera ein.
Dieser zog in der Folge noch zwei weitere Rote Karten.
Beide Teams waren sich aber darin einig, dass ein Testspiel Acht gegen Elf keinen Sinn machen würde.
Also berieten sie sich untereinander, warfen das Schiedsrichtergespann vom Platz und spielten einfach Elf gegen Elf weiter, als sei nichts gewesen.
Das Spiel endete schiedlich friedlich 2:2.
Die beiden kolumbianischen Teams hatten ein Testspiel vereinbart.
Nach nur drei Minuten legte Santa Fes Keeper Camilo Vargas einen gegnerischen Angreifer im Sechzehner und Schiedsrichter Mario Herrera zeigte auf den Punkt.
Die Spieler von Santa Fe bedrängten den Unparteiischen dermaßen, so dass dieser German Centurion die Gelbe Karte zeigte. Der Spieler packte Herrera dann am Arm und sah umgehend die Gelb-Rote Karte. Die Mitspieler fanden das weniger toll und redeten wild auf Herrera ein.
Dieser zog in der Folge noch zwei weitere Rote Karten.
Beide Teams waren sich aber darin einig, dass ein Testspiel Acht gegen Elf keinen Sinn machen würde.
Also berieten sie sich untereinander, warfen das Schiedsrichtergespann vom Platz und spielten einfach Elf gegen Elf weiter, als sei nichts gewesen.
Das Spiel endete schiedlich friedlich 2:2.
Titel: Re: Bundesligatippspiel - 10-02-2012 12:34
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Bandenwerbung ist essentiell für Fußball-Klubs. Wenn dann bei einer Eigenwerbung etwas schief geht, ist das Debakel perfekt. Der FC Chelsea hat das nun am eigenen Leib zu spüren bekommen.
Im Hammer-Duell gegen Manchester United hatten die \"Blues\" zunächst Glück.
Sie gingen durch Manchesters Jonny Evans mit 1:0 in Führung. Ein Eigentor.
Doch ein klassisches Eigentor erzielten die Londoner dann wenig später am Spielfeldrand selbst.
Auf einer Werbebande warb man für den Chelsea-Fanshop im Internet.
Die unentschuldbare Peinlichkeit: Der Texter des digitalen Banners hatte den eigenen Klub-Namen falsch geschrieben.
Statt \"chelseafc.com\" stand dort \"chelsefc.com\". Ein \"A\" gab es in diesem Moment aber nicht zu kaufen. Die eigenen Fans fassten sich an den Kopf, der Gegner feixte schadenfroh.
Die Partie entwickelte sich übrigens zu einem verrückten Schlagabtausch und endete 3:3.
Im Hammer-Duell gegen Manchester United hatten die \"Blues\" zunächst Glück.
Sie gingen durch Manchesters Jonny Evans mit 1:0 in Führung. Ein Eigentor.
Doch ein klassisches Eigentor erzielten die Londoner dann wenig später am Spielfeldrand selbst.
Auf einer Werbebande warb man für den Chelsea-Fanshop im Internet.
Die unentschuldbare Peinlichkeit: Der Texter des digitalen Banners hatte den eigenen Klub-Namen falsch geschrieben.
Statt \"chelseafc.com\" stand dort \"chelsefc.com\". Ein \"A\" gab es in diesem Moment aber nicht zu kaufen. Die eigenen Fans fassten sich an den Kopf, der Gegner feixte schadenfroh.
Die Partie entwickelte sich übrigens zu einem verrückten Schlagabtausch und endete 3:3.
Titel: Re: Bundesligatippspiel - 17-02-2012 10:23
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In der mexikanischen U20-Liga spielt Estudiantes gegen Pachuca. Ein Spieler von Pachuca liegt verletzt auf dem Boden. Aus dieser Situation heraus entwickelt sich ein Lehrbeispiel für Fairplay. Dank des Trainers.
Es ist die 87. Minute und Pachuca führt bereits mit 3:0. Estudiantes will unbedingt den Ehrentreffer.
Doch mit Ehre und Fairplay hat das Verhalten der Spieler wenig gemein. Pachucas Adrian Dominguez hat den Ball, verletzt sich dann aber plötzlich in der eigenen Hälfte ohne Einwirkung des Gegners und wälzt sich unter starken Schmerzen am Boden.
Der Schiedsrichter unterbricht daraufhin das Spiel, damit Dominguez behandelt werden kann. Danach gibt es Schiedsrichter-Ball.
Normalerweise erhält dann diejenige Mannschaft den Ball zurück, die ihn vor der Unterbrechung hatte. Eine ungeschriebene Fairplay-Regel, die man hin und wieder auch auf höchstem Profi-Niveau sieht, selbst wenn das Spiel sportlich auf der Kippe steht.
Doch die Estudiantes-Spieler nutzen die Situation für einen schnellen Gegenstoß in den Strafraum über Sergio Teran, der im Sechzehner gelegt wird. Der Schiedsrichter zeigt auf den Punkt.
Mauricio Gallaga, Trainer von Estudiantes, ist wütend über das mangelnde Fairplay seiner Spieler und befiehlt, den Elfmeter bewusst zu verschießen.
Gustavo Mendez gehorcht, läuft an und schiebt den Ball fünf Meter neben das Tor ins Aus.
Eine skurrile Szene mit tollem Hintergrund, denn speziell im Nachwuchsbereich ist der Verweis auf die Regeln des Fairplay unabdingbar.
Es ist die 87. Minute und Pachuca führt bereits mit 3:0. Estudiantes will unbedingt den Ehrentreffer.
Doch mit Ehre und Fairplay hat das Verhalten der Spieler wenig gemein. Pachucas Adrian Dominguez hat den Ball, verletzt sich dann aber plötzlich in der eigenen Hälfte ohne Einwirkung des Gegners und wälzt sich unter starken Schmerzen am Boden.
Der Schiedsrichter unterbricht daraufhin das Spiel, damit Dominguez behandelt werden kann. Danach gibt es Schiedsrichter-Ball.
Normalerweise erhält dann diejenige Mannschaft den Ball zurück, die ihn vor der Unterbrechung hatte. Eine ungeschriebene Fairplay-Regel, die man hin und wieder auch auf höchstem Profi-Niveau sieht, selbst wenn das Spiel sportlich auf der Kippe steht.
Doch die Estudiantes-Spieler nutzen die Situation für einen schnellen Gegenstoß in den Strafraum über Sergio Teran, der im Sechzehner gelegt wird. Der Schiedsrichter zeigt auf den Punkt.
Mauricio Gallaga, Trainer von Estudiantes, ist wütend über das mangelnde Fairplay seiner Spieler und befiehlt, den Elfmeter bewusst zu verschießen.
Gustavo Mendez gehorcht, läuft an und schiebt den Ball fünf Meter neben das Tor ins Aus.
Eine skurrile Szene mit tollem Hintergrund, denn speziell im Nachwuchsbereich ist der Verweis auf die Regeln des Fairplay unabdingbar.
Titel: Re: Bundesligatippspiel - 24-02-2012 14:08
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Juventus Turin - Werder Bremen, Champions League, 7. März 2005
Da hat Tim Wiese extra sein bestes Torwartleibchen angezogen – ein rosafarbenes hautenges Trikot, das ihn aussehen lässt wie He Man beim Karneval. Doch lass sie nur spotten, mag sich der Keeper gen Ende des Champions-League-Rückspiels gegen Juventus Turin denken: Er hat sensationell gehalten. 1:1 steht es nun und Werder wäre nach dem 3:2-Sieg im Hinspiel weiter. Wieses Trikot leuchtet in allen Ecken des Stadions. Er sonnt sich im Flutlicht. Doch es kommt die 88. Minute: Eine Flanke von rechts flattert halbhoch in den Strafraum, Wiese hechtet locker aus Fünfmeterraum und fängt sie ab. Doch anstatt den Ball unter sich zu begraben, rollt er sich auf dem Boden einmal um seine eigene Achse. Emerson, der ihm am nächsten steht, war zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon abgedreht. Dann riskiert er doch einen kurzen Blick nach hinten, und nein, was ist das denn vor seinen Füßen? Ein Ball?! Scheinbar. Wiese hat ihn bei seiner Rolle tatsächlich fallen lassen. Emerson zögert nicht, schießt sofort. Tor. 2:1 für Juventus. Der niederländische Reporter schluchzt ins Mikrofon: »Ai ai ai, wat en Drama vor Tim Wiese.« Und der Torwart möchte zwei Dinge: Ein großes Loch im Boden und ein schwarzes Trikot.
Da hat Tim Wiese extra sein bestes Torwartleibchen angezogen – ein rosafarbenes hautenges Trikot, das ihn aussehen lässt wie He Man beim Karneval. Doch lass sie nur spotten, mag sich der Keeper gen Ende des Champions-League-Rückspiels gegen Juventus Turin denken: Er hat sensationell gehalten. 1:1 steht es nun und Werder wäre nach dem 3:2-Sieg im Hinspiel weiter. Wieses Trikot leuchtet in allen Ecken des Stadions. Er sonnt sich im Flutlicht. Doch es kommt die 88. Minute: Eine Flanke von rechts flattert halbhoch in den Strafraum, Wiese hechtet locker aus Fünfmeterraum und fängt sie ab. Doch anstatt den Ball unter sich zu begraben, rollt er sich auf dem Boden einmal um seine eigene Achse. Emerson, der ihm am nächsten steht, war zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon abgedreht. Dann riskiert er doch einen kurzen Blick nach hinten, und nein, was ist das denn vor seinen Füßen? Ein Ball?! Scheinbar. Wiese hat ihn bei seiner Rolle tatsächlich fallen lassen. Emerson zögert nicht, schießt sofort. Tor. 2:1 für Juventus. Der niederländische Reporter schluchzt ins Mikrofon: »Ai ai ai, wat en Drama vor Tim Wiese.« Und der Torwart möchte zwei Dinge: Ein großes Loch im Boden und ein schwarzes Trikot.
Titel: Re: Bundesligatippspiel - 02-03-2012 14:39
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FC Liverpool - AC Mailand, Champions League Finale 2005
Die Macht des Schicksals hatte es sich fest vorgenommen: Champions League Sieger 2005 sollte der FC Liverpool werden.
Anders ist es kaum zu erklären, dass das in Halbzeit eins scheunenweit offen stehende Tor von Liverpool-Keeper Dudek für Mailands Stürmer plötzlich wie vernagelt schien.
Aber weil zum Gewinner immer auch ein passender Verlierer gehört und der meistens mit dieser Rollenverteilung wenig glücklich ist, entschied das Schicksal, dem AC Mailand eine allerletzte Chance zu gewähren, den Karren doch noch aus dem Dreck zu ziehen.
Für einen finalen Augenblick erhob der Allmächtige den Finger und berührte Mailands Stürmer Andrij Schewtschenko am Kopf, als selbst das nichts half, ein weiteres Mal am Spann. Umsonst. In der 118. Minute der Verlängerung wuchtete der Ukrainer einen jener Kopfbälle auf das Tor des FC Liverpool, denen man es vorbehaltlos gönnen würde, wenn sie ein Finale entschieden. Nur Reds-Keeper Dudek war vom Gegenteil überzeugt und kratzte den Ball von der Linie, ohne aber zu verhindern, dass das Leder ein zweites Mal dem Stürmer vor die Füße fiel. Mit dem unteren Weichteil des linken Ohrläppchens hätte er ihn reinmachen können, auch mit jeder einzelnen Schlaufe seiner Fußballstiefel. Stattdessen hämmerte Schewtschenko die Kugel aus zwei Metern aufs Tor. Blindwütig, leichtsinnig und ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, welch Tragweite sein Handeln für den weiteren Fortgang des Finales haben könnte.
Herzlos sprang Dudek dazwischen und klärte zur Ecke.
In diesem Moment blieb dem Allmächtigen nichts anderes übrig, als fortan zum FC Liverpool halten.
Eine letzte Strafe hatte sich Gott noch für das anschließende Elfmeterschießen allerdings aufgehoben.
Den entscheidenden Strafstoß sollte einer versemmeln, der es auch verdient hatte: Andrij Schewtschenko.
Die Macht des Schicksals hatte es sich fest vorgenommen: Champions League Sieger 2005 sollte der FC Liverpool werden.
Anders ist es kaum zu erklären, dass das in Halbzeit eins scheunenweit offen stehende Tor von Liverpool-Keeper Dudek für Mailands Stürmer plötzlich wie vernagelt schien.
Aber weil zum Gewinner immer auch ein passender Verlierer gehört und der meistens mit dieser Rollenverteilung wenig glücklich ist, entschied das Schicksal, dem AC Mailand eine allerletzte Chance zu gewähren, den Karren doch noch aus dem Dreck zu ziehen.
Für einen finalen Augenblick erhob der Allmächtige den Finger und berührte Mailands Stürmer Andrij Schewtschenko am Kopf, als selbst das nichts half, ein weiteres Mal am Spann. Umsonst. In der 118. Minute der Verlängerung wuchtete der Ukrainer einen jener Kopfbälle auf das Tor des FC Liverpool, denen man es vorbehaltlos gönnen würde, wenn sie ein Finale entschieden. Nur Reds-Keeper Dudek war vom Gegenteil überzeugt und kratzte den Ball von der Linie, ohne aber zu verhindern, dass das Leder ein zweites Mal dem Stürmer vor die Füße fiel. Mit dem unteren Weichteil des linken Ohrläppchens hätte er ihn reinmachen können, auch mit jeder einzelnen Schlaufe seiner Fußballstiefel. Stattdessen hämmerte Schewtschenko die Kugel aus zwei Metern aufs Tor. Blindwütig, leichtsinnig und ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, welch Tragweite sein Handeln für den weiteren Fortgang des Finales haben könnte.
Herzlos sprang Dudek dazwischen und klärte zur Ecke.
In diesem Moment blieb dem Allmächtigen nichts anderes übrig, als fortan zum FC Liverpool halten.
Eine letzte Strafe hatte sich Gott noch für das anschließende Elfmeterschießen allerdings aufgehoben.
Den entscheidenden Strafstoß sollte einer versemmeln, der es auch verdient hatte: Andrij Schewtschenko.
Titel: Re: Bundesligatippspiel - 09-03-2012 11:11
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Fans des Schweizer Meisters FC Basel sorgten beim Auswärtsspiel in Luzern (1:1) für eine kuriose Spielunterbrechung.
Kurz nach dem Anpfiff ging aus dem Gästeblock ein wahres Trommelfeuer an Tennisbällen auf den Rasen nieder. Dazu enthüllten die Fans ein Transparent „Ihr bestimmed d\\\'Aaspiilzyz - mir wenn aapfiffe wird!“ („Ihr bestimmt die Spielzeit, wir wann angepfiffen wird“).
Während das Spiel für rund zehn Minuten unterbrochen wurde, war ein Ordner-Trupp mit dem Einsammeln der Bälle beschäftigt.
Die Baseler Fans protestierten mit der Aktion gegen die Vorverlegung der Partie auf 12.45 Uhr zugunsten der am Nachmittag stattfindenden Tennis-Swiss-Indoors. Beide Sportereignisse wurden vom Schweizer Fernsehen live ausgestrahlt. Mit der Maßnahme sollten Überschneidungen der beiden zuschauerträchtigen Events verhindert werden.
Kurz nach dem Anpfiff ging aus dem Gästeblock ein wahres Trommelfeuer an Tennisbällen auf den Rasen nieder. Dazu enthüllten die Fans ein Transparent „Ihr bestimmed d\\\'Aaspiilzyz - mir wenn aapfiffe wird!“ („Ihr bestimmt die Spielzeit, wir wann angepfiffen wird“).
Während das Spiel für rund zehn Minuten unterbrochen wurde, war ein Ordner-Trupp mit dem Einsammeln der Bälle beschäftigt.
Die Baseler Fans protestierten mit der Aktion gegen die Vorverlegung der Partie auf 12.45 Uhr zugunsten der am Nachmittag stattfindenden Tennis-Swiss-Indoors. Beide Sportereignisse wurden vom Schweizer Fernsehen live ausgestrahlt. Mit der Maßnahme sollten Überschneidungen der beiden zuschauerträchtigen Events verhindert werden.
Titel: Re: Bundesligatippspiel - 16-03-2012 11:13
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Das Kopfballungeheuer aus dem hohen Norden glänzte vor allem durch verbale Glanzleistungen wie: \"Da hab\' ich gedacht, ich tu ihn ihm rein in ihn ihm sein Tor!\", \"Ich sage nur ein Wort: Vielen Dank!\", \"Manni Bananenflanke, ich Kopf, Tor!\", \"Wenn wir alle schlagen, können wir es schaffen!\" oder \"Wir müssen das Spiel noch einmal Paroli ziehen lassen!\" Solche begnadeten Wort konnten nur aus einer, durch schätzungsweise 350.000.000 Kopfällen geschädigten, Hirnmasse wie von Hrubesch stammen. Und er bewies damit einmal mehr, daß man als Fußballer nicht intelligent sein, geschweige denn Abitur haben, muß. Und wie heißt es doch so schön? Dumm kickt gut!
Titel: Re: Bundesligatippspiel - 23-03-2012 12:33
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Bernd Meier
FC Bayern - 1860 München, Bundesliga, 11. April 1998
Seit November 1977 hatte 1860 München nicht mehr gegen den großen Stadtrivalen gewonnen. Am 10. April 1998 steht es zwar nach 39. Minuten 1:0 für die Bayern, doch die Löwen spielen noch munter mit. Zumindest so lange, bis Bernd Meier versucht »Lässigkeit« neu zu definieren. Fest hält der Keeper den Ball in der Hand und wirft in dann mit lockeren Effet aus dem Handgelenk auf den Rasen. Was er nicht sieht: Carsten Jancker hat sich in seinem Rücken herangeschlichen und stibitzt ihm den Ball vor den Füßen weg. Meier grätscht noch ungelenk und alibimäßig ein Stückchen Rasen vom Feld und muss dann zusehen, wie Jancker den Ball ins leere Tor trägt. Bernd Meier bestreitet nach diesem Fauxpas kein einziges Spiel mehr für die Sechziger.
FC Bayern - 1860 München, Bundesliga, 11. April 1998
Seit November 1977 hatte 1860 München nicht mehr gegen den großen Stadtrivalen gewonnen. Am 10. April 1998 steht es zwar nach 39. Minuten 1:0 für die Bayern, doch die Löwen spielen noch munter mit. Zumindest so lange, bis Bernd Meier versucht »Lässigkeit« neu zu definieren. Fest hält der Keeper den Ball in der Hand und wirft in dann mit lockeren Effet aus dem Handgelenk auf den Rasen. Was er nicht sieht: Carsten Jancker hat sich in seinem Rücken herangeschlichen und stibitzt ihm den Ball vor den Füßen weg. Meier grätscht noch ungelenk und alibimäßig ein Stückchen Rasen vom Feld und muss dann zusehen, wie Jancker den Ball ins leere Tor trägt. Bernd Meier bestreitet nach diesem Fauxpas kein einziges Spiel mehr für die Sechziger.
Titel: Re: Bundesligatippspiel - 30-03-2012 10:03
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Mehr Doppelbegabung geht nicht. Als Fußballer gewann der Sowjetrusse Wsewolod Bobrow zwischen 1945 und 1953 dreimal die Meisterschaft, zweimal wurde er Torschützenkönig, insgesamt schoss er 97 Tore in 116 Spielen.
Eine großartige Karriere, die nur noch von der parallel betriebenen Laufbahn als Eishockeyspieler übertroffen wurde.
Die Bilanz hier: Olympisches Gold 1956, Weltmeister 1954 und 1956. 254 Tore in 130 Spielen.
Eine großartige Karriere, die nur noch von der parallel betriebenen Laufbahn als Eishockeyspieler übertroffen wurde.
Die Bilanz hier: Olympisches Gold 1956, Weltmeister 1954 und 1956. 254 Tore in 130 Spielen.
Titel: Re: Bundesligatippspiel - 07-04-2012 11:45
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Mladen Pralija
Der Schrecken war groß, als Uli Stein, der durch 1000 Stahlbäder gegangene HSV-Zerberus, im Super-Cup-Finale im Juli 1987 gegen den FC Bayern München Jürgen Wegmann mit einer trockenen Geraden zu Boden streckte. Man rufe sich das apokalyptische Bild noch einmal ins Gedächtnis: Die »Kobra«, die soeben den Ball zum 2:1-Siegtreffer über die Linie gedrückt hatte, lag nun k.o. im Schlamm, und der Schiedsrichter schickte den Wüterich per Express in eine zehnwöchige Sperre und die Vereinslosigkeit.
Doch dieser Schrecken, er wäre wohl noch größer gewesen, wenn die Fans in dieser Stunde schon gewusst hätten, wer nach Steins Suspendierung sein Erbe antreten würde: Mladen Pralija, der so geschmähte wie bemitleidenswerte Seuchenvogel aus Split.
Dass jugoslawische Torhüter zu expressionistischen Alleingängen außerhalb des Strafraums neigen, das wusste die Bundesliga spätestens seit Petar Radenkovic. Doch was Pralija tat, war weniger jugoslawisch als japanisch: Es war Harakiri. Schon bei seinem Einstand am 2. Spieltag der Saison 1987/88 kassierte er sechs Tore gegen die Bayern, vier davon gingen auf seine Kappe. In der Folge verfiel der ohnehin für einen letzten Mann schon arg Nervöse in einen derartigen Übereifer, dass er die eigenen Abwehrspieler – immerhin so abgewichste Vertreter wie Ditmar Jakobs und Manni Kaltz – in größere Angst versetzte als die gegnerischen Stürmer. Er war, soviel war allen Hamburgern bald klar, »der Feind in meinem Tor«.
Da fragt man sich: Wie kann ein solcher Fliegenfänger es überhaupt in die Bundesliga schaffen? Die Antwort ist einfach: Pralija war eigentlich gar keiner. Trainer Josip Skoblar hielt ihn gar für den »besten Torwart Osteuropas«. Doch schon bei jenem 0:6 geriet er in eine Abwärtsspirale, vor der er auch im Privatleben keine Rettung fand. Ohne Familie und ohne einen Brocken Deutsch nach Hamburg gereist, blieb Pralija isoliert und wurde zusehends unglücklicher. Die desaströsen Spiele gegen den KSC (0:4) und Mönchengladbach (2
) waren schon nur noch Ausdruck einer zerrütteten Sportlerpsyche.
Die bedauerliche Entwicklung – vom Magazin »kicker« in gewohnt spröder Diktion auf das Prädikat »Flop« eingedampft – fand am 15. Spieltag ihr Ende. Skoblar, der als Nachfolger Ernst Happels ein noch schwereres Erbe hatte antreten müssen, wurde entlassen. Die erste Amtshandlung des neuen Trainers Willi Reimann war die Degradierung Pralijas, der bald das Weite suchte und mit Skoblar Asyl bei Celik Zenika fand.
Für den HSV stand fortan der Beinahrentner Jupp Koitka zwischen den Pfosten. Doch auch er konnte die Sehnsucht nach Uli Stein nicht wesentlich lindern.
Der Schrecken war groß, als Uli Stein, der durch 1000 Stahlbäder gegangene HSV-Zerberus, im Super-Cup-Finale im Juli 1987 gegen den FC Bayern München Jürgen Wegmann mit einer trockenen Geraden zu Boden streckte. Man rufe sich das apokalyptische Bild noch einmal ins Gedächtnis: Die »Kobra«, die soeben den Ball zum 2:1-Siegtreffer über die Linie gedrückt hatte, lag nun k.o. im Schlamm, und der Schiedsrichter schickte den Wüterich per Express in eine zehnwöchige Sperre und die Vereinslosigkeit.
Doch dieser Schrecken, er wäre wohl noch größer gewesen, wenn die Fans in dieser Stunde schon gewusst hätten, wer nach Steins Suspendierung sein Erbe antreten würde: Mladen Pralija, der so geschmähte wie bemitleidenswerte Seuchenvogel aus Split.
Dass jugoslawische Torhüter zu expressionistischen Alleingängen außerhalb des Strafraums neigen, das wusste die Bundesliga spätestens seit Petar Radenkovic. Doch was Pralija tat, war weniger jugoslawisch als japanisch: Es war Harakiri. Schon bei seinem Einstand am 2. Spieltag der Saison 1987/88 kassierte er sechs Tore gegen die Bayern, vier davon gingen auf seine Kappe. In der Folge verfiel der ohnehin für einen letzten Mann schon arg Nervöse in einen derartigen Übereifer, dass er die eigenen Abwehrspieler – immerhin so abgewichste Vertreter wie Ditmar Jakobs und Manni Kaltz – in größere Angst versetzte als die gegnerischen Stürmer. Er war, soviel war allen Hamburgern bald klar, »der Feind in meinem Tor«.
Da fragt man sich: Wie kann ein solcher Fliegenfänger es überhaupt in die Bundesliga schaffen? Die Antwort ist einfach: Pralija war eigentlich gar keiner. Trainer Josip Skoblar hielt ihn gar für den »besten Torwart Osteuropas«. Doch schon bei jenem 0:6 geriet er in eine Abwärtsspirale, vor der er auch im Privatleben keine Rettung fand. Ohne Familie und ohne einen Brocken Deutsch nach Hamburg gereist, blieb Pralija isoliert und wurde zusehends unglücklicher. Die desaströsen Spiele gegen den KSC (0:4) und Mönchengladbach (2
) waren schon nur noch Ausdruck einer zerrütteten Sportlerpsyche.Die bedauerliche Entwicklung – vom Magazin »kicker« in gewohnt spröder Diktion auf das Prädikat »Flop« eingedampft – fand am 15. Spieltag ihr Ende. Skoblar, der als Nachfolger Ernst Happels ein noch schwereres Erbe hatte antreten müssen, wurde entlassen. Die erste Amtshandlung des neuen Trainers Willi Reimann war die Degradierung Pralijas, der bald das Weite suchte und mit Skoblar Asyl bei Celik Zenika fand.
Für den HSV stand fortan der Beinahrentner Jupp Koitka zwischen den Pfosten. Doch auch er konnte die Sehnsucht nach Uli Stein nicht wesentlich lindern.
